Alamanya - Alamanya
Alamanya Alamanya - Germania Germania

Ein Zug fährt nach Deutschland - ein Zug mit Arbeitsmigranten.

Züge wie dieser sind seit Ende der 50er Jahre ungezählte Male gekommen, aus Italien, Jugoslawien, Griechenland, der Türkei, aus Spanien und Portugal, und sie haben mit den Menschen, die sie beförderten, auch die Träume und Hoffnungen dieser Menschen auf ein besseres Leben und bessere Arbeitschancen mitgebracht.

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Die deutsche Sprache hatte ein neues Wort für sie gefunden: "Gastarbeiter".Der Film legt Zeugnis ab auch über dieses Wort. In Texten, die ausschließlich von ihnen selbst stammen, beschreiben "Gastarbeiter" - die zuletztgekommenen Türken (Alamanya Alamanya) und die zuerstgekommenen Italiener (Germania Germania) als eine Art Klammer - ihre langjährigen Erfahrungen mit der bundesrepuplikanischen Wirklichkeit.
"Sehr gastfreundlich, ja sehr, sind diese Deutschen. Übermäßig lieben sie den Gast des Arbeiters. Für wen lebe ich, für wen arbeite ich, bin ich Gast, bin ich Arbeiter, wie bin ich doch ratlos."
Der Film ist mit ihnen auf ihrem Weg in ein fremdes Land, in die hoffnungsvolle Zukunft, in die Enttäuschung. Er ist mit ihnen an ihrem Arbeitsplatz und in ihrer Freizeit, in ihrem Alleinsein, ihrer Einsamkeit.

Credits:
ALAMANYA ALAMANYA - GERMANIA GERMANIA
Buch/Ton/Schnitt/Regie/Produktion: Hans Andreas Guttner
Kamera: Rudolf Blahacek
Licht: Bert Brücker
Mitarbeit: Heinz Langer, Jutta Malin, Eberhard Strahm
Musik: Erminio Cantoni, Sandro Maggi
Texte: Franco Biondi, Pio Buonafede, Robert Mazzota, Maurizio Orecchiuto, Marcello Pardini, Yüksel Parzakaya, Hormaz Sefile
Sprecher: Mario Scerza, Erdal Merdan
Uraufführung: Internationale Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen 1979
35mm (16mm), s/w, 22 Min., FSK ab 6, FBW: Besonders Wertvoll
 
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